Zum verspäteten Muttertagsausflug ging's in die Nockberge (die heißen übrigens aufgrund ihrer Nock'n-Form so). Viel Zeit ersparten wir uns am Weg dorthin dank der wohl bekanntesten Teststrecke Österreichs, wobei diese wertvollen Sekunden alsbald im 1/2-stündigen Stau vor Gmünd wieder verloren waren.
Wir genossen die 35 Kilometer lange Nockalmstraße, die hinter jeder Kehre landschaftliche Kunstwerke - wie atemberaubende Aussichten, den kleinen blauen Enzian oder einfach nur Schnee im Juni - bietet. Unser Ziel hieß jedoch »Karlbad« eine der interessantesten und urigsten Gaststätten auf der Strecke. Hier kann man Rheuma, Gicht, Hautkrankheiten, Verdauungsproblemen und dergleichen durch Baden im schwefel- und eisenhaltigen Wasser entgegenwirken. Man kann auch (mindestens ein Jahr im vorhinein) eines der sieben gänzlich stromlosen Zimmer - ohne jeglichen Konfort (O-Ton der ansässigen Kellnerin) - mieten und sich von Gretls Hausmannskost verwöhnen lassen.
Bei weiteren Erkundungen der wunderschönen Nockberge machte uns dann leider das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Aber eines ist sicher: Wir kommen wieder!
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