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Galanthus nivalis

06. Februar 2004





Schneeglöckchen: Schon im Februar (bis April) baumeln die zierlichen Glöckchen des Galanthus nivalis (Schneeglöckchens) als einer der ersten blühenden Frühlingsboten imWind. Blütezeit und Blütenform gaben der Pflanze den Namen: griechisch-gala für Milch, anthos für Blüte, lateinisch - nivis für Schnee. Das Schneeglöckchen wächst in Mittel- und Südeuropa in schattigen und feuchten Laubwäldern (und in luftigen Gasometer-Gärten). Es steht unter Naturschutz und darf nicht gepflückt werden. Heute ziert das zierliche Zwiebelgewächs auch die Gärten. Alle Pflanzenteile dieses Narzissengewächses, besonders die Zwiebeln sind giftig. Verantwortlich sind verschiedene Alkaloide, z.B. Galantamin.(Erste Hilfe bei Vergiftung: Verabreichung von viel Flüssigkeit, ggf. medizin. Kohle und Konsultation eines Arztes.) Mögliche Symptome nach der Aufnahme der Alkaloide des Schneeglöckchens können vermehrter Speichelfluß, Bauchschmerzen, Übelkeit ,Erbrechen und Durchfall sein. Gelegentlich wurden auch Kreislaufstörungen mit Schweißausbruch und Benommenheit beobachtet.


© Annegret Reiner Februar 2004 Valid XHTML 1.0! Valid CSS!