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Autor das auf und ab der kleidergroessen ....
annegret
Veröffentlicht von: 2001-11-13 22:04

war jahrelang kunde in ein und der selben boutique im 1. bezirk und nachdem die beste und ehrlichste verkäuferin wiens, die nebenbei noch die beste damenkleidermacherin ist, diese boutique nun vor einiger zeit verlassen hat, lass ich mir jetzt einfach meine wunschklamotten von ihr nähen. nachdem sie in den letzten 8 jahren alle höhen und tiefen meiner kleidergrößen (von 40 auf 42 zurück auf 34 ... um sich dann wieder bei 38 einzubendeln) mitgemacht hat, entwirft und schneidert sie nun für mich und ihre besonderen "problemkinder" typgerechte und auf wunsch sehr extravagante einzelstücke, die vor allem auch passen! sollte jemand von euch interesse haben, e-mail an mich genügt. ich schick euch dann ihre telefonnummer.
liebe gruesse
annegret
Hubert
Veröffentlicht von: 2001-11-14 00:19

Ich denke zwar weniger in Kleidergrößen denn in Kilogramm, möchte mich aber trotzdem hier zu Wort melden und anmerken, dass meine Leibesfülle auch bei mir heftigen schwankungen unterworfen war.
So wog ich im Sommer 1996 ca 70 kg, während es im Sommer 2000 genau 100 kg waren, die sich bis zum Frühjahr 2001 wieder auf 82 kg reduziert haben.
Liebe Annegret,
ich muss dir sagen, dass mir deine Bekleidung schon mehrfach positiv aufgefallen ist. Leider treffe ich dich viel zu selten um darüber eine Langzeitstudie zu betreiben. Aber am Samstag, bei unserem gemeinsamen Frühstück, ist mir aufgefallen, dass deine Jacke farblich auffallend gut mit deiner Haarfarbe harmoniert hat. (Sowas fällt mir sonst eher selten auf) Ich wollte das hier nur nachtragen, weil ich am Samstag vergessen habe es dir zu sagen, und weil es gerade zu deinem Posting gepasst hat.
Liebe Grüße
Hubert
Brigid
Veröffentlicht von: 2001-11-14 00:24

Das klingt wie das lange ersehnte Ende meiner Kleidersorgen!
Wie teuer ist es denn, sich Kleidung maßschneidern zu lassen??
lg
Brigid
wwwalter
Veröffentlicht von: 2001-11-14 20:49


Aber am Samstag, bei unserem gemeinsamen Frühstück, .......
geht mich ja nichts an, aber am samstag gemeinsam frühstücken und am sonntag, beim communitytreffen kaum miteinander sprechen. aus meiner sicht eine etwas seltsame art von ( nachbarschafts )beziehung.
wwwalter
Hubert
Veröffentlicht von: 2001-11-14 21:09

Sorry, bin mit den Wochentagen durcheinandergeraten. Vermutlich, weil ich am Sonntag Nachmittag arbeiten musste.
Liebe Grüße
Hubert
annegret
Veröffentlicht von: 2001-11-15 00:03


On 2001-11-14 00:19, Hubert wrote:
Aber am Samstag, bei unserem gemeinsamen Frühstück,..
egal ob freitag, samstag oder sonntag ... mit dir, lieber hubert, gehe ich jederzeit gerne frühstücken! melde mich auch gerne freiwillige für eine langzeitstudie ...
@walter: weisst du, zwischen forschern und ihren studienobjekten braucht es oft keine worte mehr ...
annegret
annegret
Veröffentlicht von: 2001-11-15 00:08


On 2001-11-14 00:24, Brigid wrote:
Das klingt wie das lange ersehnte Ende meiner Kleidersorgen!
Wie teuer ist es denn, sich Kleidung maßschneidern zu lassen??
liebe brigid,
teuer? schwer zu sagen ... hängt natürlich stark davon ab, wie ausgefallen deine wünsche sind (bist du nicht die mit der ständig wechselnden haarfarbe? ). aber ich schick dir gerne die telefonnummer "meiner" brigitte, dann könnt ihr das ja im detail besprechen.
liebe gruesse
annegret
Autor Gelände um die Gasometer rundherum - "Parkplätze"
Andi
Veröffentlicht von: 2001-10-27 19:39

Hallo!
Ich habe gerade mal im Grundbuch der Stadt Wien und dessen Katasterplan herumgesucht, um die Einlagezahl EZ für den Gasometer C zu ermitteln, da ich meinen Kaufvertrag gerade nicht bei der Hand hatte.
Dabei ist mir folgendes Detail aufgefallen: (siehe Bild unten)
Die Gasometer haben jeweils eine runde Parzelle (rote Linie). Das Gelände rundherum (auch die Anschüttung, Böschung) gehören nicht mehr dazu. Wem diese große Parzelle gehört, die alle Gasometer umgibt weiß ich nicht - lässt sich aber mit einer Grundbuchanfrage (kostenlos am Bezirksgericht Simmering) feststellen.
Detail am Rande: Die Parkplätze hinter dem Gasometer B im Süden gehören somit auch nicht mehr zum Gasometer.
Gruss
Andi
smtp
Veröffentlicht von: 2001-10-29 16:12

Interessant ist auch der hausnummernsprung von 7-9 auf 43 auf der nördlichen seite der Guglgasse ...
(tp)
Hubert
Veröffentlicht von: 2001-10-29 21:58

Ursache hiefür ist eine Raumkrümmung, durch welche jene Parzellen, auf denen die Gebäude mit den ungeraden Hausnummern zwischen 11 und 41 stehen, vom Rest des Universums abgetrennt sind. Hervorgerufen wurde diese Krümmung durch eine ungewöhnlich große Massenansammlung in dem Gebäude Guglgasse 23-29, worin sich das verscholle Institut für experimentelle Hochenergiephysik befindet.
Bereits 1907, nur 2 Jahre, nachdem Albert Einstein die spezielle Relativitätstheorie veröffentlicht hatte, beschäftigte man sich dort mit der experimentellen Verifizierung seiner Aussagen. Eine wichtige Aussage der speziellen Relativitätstheorie ist die Aussage, dass ein Körper umso schwerer wird, je schneller er sich bewegt. Also baute man 1907 in der Guglgasse, in unmittelbarer Nähe der lngen Reihe der zwölf Gasbehälter des neuen Gaswerks, eine große Zentrifuge, die von einem Strilingmotor angerieben wurde, welcher wiederum mit jenem Gas betrieben wurde, das in den Tanks auf der anderen Straßenseite gelagert war. Diese Zentrifuge befand ich in der "Halle 2 der K&K pysikalisch-technischen Versuchsanstalt der Stadt Wien, Guglgasse 23-29"
Schon der erste Versuch verlief äußerst erfolgreich: Die Masse einer eigens für dieses Experiment angefertigten Kugel aus einer Wolfram-Osmium-Legierung erreichte durch die hohe Geschwindigkeit in der Zentrifuge eine so hohe Masse, dass sie, ähnlich wie ein sterbender Stern, zu einem schwarzen Loch kollabierte. Dieser fantasischen Singularität fielen nicht nur ein großer Teil der Nordseite der Guglgasse zum Opfer (nämlich die heute fehlenden Häuser 11 bis 41), sondern auch 8 der insgesamt 12 Gasbehälter auf der Südseite der Guglgasse. Lediglich die Lücken zwischen den großen Türmen blieben erhalten, und sind heute noch im Bereich der Bortolotti-Brücke zu bewundern.
Mit beachtenswertem Aufwand versuchte man damals diesen ebenso ungeheuerlichen wie beängstigenden Vorfall zu vertuschen. Der Auftrag zur Vertuschung wurde an einen Geheimbund in Bayern vergeben, der später unter dem Namen "die Illuminaten" bekannt geworden ist, und unter der Leitung eines gewissen Adam Weishaupt stand. Die Illuminaten waren sehr erfolgreich, vor allem was das aufwändige Retouchieren der Fotografien von jenem Gebiet betraf. Auch die Raumzeit-Singularität, in der immerhin 8 Gasometer, 3 Forschungshallen und ein Rohrlager der Gaswerke für immer eingeschlossen sind, konnte unauffällig im Atlantischen Ozean, genauer gesagt in der Saragossa-See, versenkt werden. Es gelang ihnen aber nicht, die vielen kleinen schwarzen Löcher einzufangen, die bei dem Unfall durch den hohen Eigendrehimpuls der Mutter-Singularität entstanden waren. Diese unsichtbaren Löcher in der Raumzeit bewegen sich zum Teil noch immer mit atemberaubender Geschwindigkeit durch bewohnte Gebiete, und sorgen dort für das Verschwinden von Kugelschreibern, Feuerzeugen, einzelnen Socken und Parklücken, die grade noch da gewesen sind.
Liebe Grüße
Hubert
smtp
Veröffentlicht von: 2001-10-30 08:56

Hubert, darf ich Dir huldigen?
Wie hoch schätzt Du die gefahr ein, dass ein solches restschwarzloch sich gelegentlich zb meiner bemächtigt, wenn ich in den Prater hinüber laufe?
Ich glaube übrigens beobachtet zu haben, dass gewisse wohnungen (dh eigentlich deren bewohnerInnen) eine gewisse affinität zum vorhandensein kleiner schwarzer, chaos verursachender löcher haben. Ganz besonders zeigt sich dies übrigens in von der weiblichen hälfte der bevölkerung oft mit sich getragenen aufbewahrungsbeuteln, die im allgemeinen als "handtasche" bezeichnet werden. Meine theorie, dass in jeder damenhandtasche ein schwarzes loch inne wohnt, stützt sich auf folgende beobachtungen:
1. Der auf einem tisch angesammelte inhalt einer vollständig geleerten handtasche ist wesentlich größer als die handtasche fassen kann.
2. In einer handtasche werden dinge niemals rasch gefunden; die darin vorhandene unordnung kann nur durch ein schwarzes loch verursacht werden.
Daraus ergibt sich übrigens auch ein gewisses universales sozialproblem: Schwarze löcher können verbindungen zu anderen sternen, anderen planeten sein. Wird nun ein typisch österreichisches dokument in eine handtasche verfrachtet, so könnte es flugs auf einem anderen planeten auftauchen. Es erfüllt mich mit schrecken, daran zu denken, dass dort nun intelligentes leben auf basis von stempelmarken entstehen könnte.
(tp)
PS: Sag', "Illuminaten" ist nicht von Dir erfunden, die gibt's wirklich, gell?
Hubert
Veröffentlicht von: 2001-10-30 12:34


Hubert, darf ich Dir huldigen?
Huldigungen nur nach tel. Voranmeldung, oder öffentlich hier im Forum.
Wie hoch schätzt Du die gefahr ein, dass ein solches restschwarzloch sich gelegentlich zb meiner bemächtigt, wenn ich in den Prater hinüber laufe?
Eher gering. Das typische Fassungsvermögen diese Restlöcher stimmt tatsächlich, wie von dir vermutet, mit dem Fassungsvermögen einer handelsüblichen Damenhandtasche überein. Daneben scheint es einen ganz anderen Typ zu geben, der sich auf das Verschlingen von leerem Raum spezialisiert hat. Dieser Typ (Typ II) ist in unseren Breiten beispielsweise für das plötzliche Verschwinden von leeren Parkplätzen verantwortlich. Typ II kann dem Menschen gar nicht gefährlich werden, während Typ I allerhöchstens für das kurzfristige Verschwinden einzelner Körperteile verantwortlich ist, wobei mit "kurzfristig" Zeitspannen von weniger als ca 300 fs (Femtosekunden) gemeint ist. Also viel zu kurz um überhaupt wahrgenommen zu werden.
Es erfüllt mich mit schrecken, daran zu denken, dass dort nun intelligentes leben auf basis von stempelmarken entstehen könnte
Das ist definitiv nicht zu befürchten. Es ist zwar nicht auszuschließen, dass sich daraus neue Lebensformen entwickeln, aber auf der Basis von Stempelmarken kann sich niemals Intelligenz entwickeln.
Sag', "Illuminaten" ist nicht von Dir erfunden, die gibt's wirklich, gell?
Ich habe die Illuminaten nicht erfunden. Nur Adam Weisshaupt habe ich in eine andere Zeit versetzt. Er lebte ein paar Jahrhunderte bevor die Gasometer gebaut wurden. Und er stammte tatsächlich aus Bayern, erlangte aber als Führere der Illuminaten in Noramerika großes Ansehen, wenn auch unter falschem Namen: Nach dem plötzlichen Tod von George Washington nahm Weishaput seinen Platz in der Öffentlichkeit ein, und wurde sogar unter diesem Pseodonym zum ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt. Das Portrait von Adam Weishaupt ist übrigens auch auf allen 1$-Banknoten zu sehen. Dass dort nicht Washington abgebildet ist, erkannt man sofort, wenn man die Dollar-Note mit Portraits von Washington vergleicht, die vor seiner Wahl zum Präsidenten entstanden sind. Der Einfluss der Illuminaten reichte sogar aus, ihr Symbol, ein Auge in einer Pyramide, auf der Ein-Dollar-Note zu verewigen. Noch heute wird vielfach vermutet, dass dieser Geheimbund bei allen großen Ereignissen der Weltgeschichte die Fäden in der Hand hält.
Liebe Grüße
Hubert
Hubert
Veröffentlicht von: 2001-10-30 12:55

Nachtrag zur Story:
Neben der "Halle 2 der K&K pysikalisch-technischen Versuchsanstalt der Stadt Wien" befand sich noch die Halle 1, und dahinter die Halle 3. Daher erhielt die ganze Anlage auch den Beinamen "Trigon". Nach den verheerenden Ereignissen im Spätsommer des Jahres 1907 suchte man ja sehr lange nach Erklärungen, und vor allem in intelektuellen Kreisen war viel von Paranormalen Phänomenen die Rede, so dass das verschwundene Areal schnell seinen Namen von "Trigon" zu "Paragon" wechselte.
Viele Jahre später, als sich die Ränder der Raumspalte stabilisiert hatten, baute man dort eine Straße, die heute zwischen "Adler und Ameise" und dem Kinocenter hindurch führt.
Wieso blos fällt mir jetzt der Name dieser Gasse nicht ein?
Liebe Grüße
Hubert
Autor Fotos vom ersten Ganslessen
smtp
Veröffentlicht von: 2001-11-20 18:39

http://www.SmTP.at/gasometer/ganslessen_20011117/
Mit großem dank an unseren Bürgermeastro.
(tp)
biagamasta
Veröffentlicht von: 2001-11-20 18:51

2 fragen:
was ist ein "Bürgermeastro"?
wo ist bild 622?
-----------------
lg, Harald J. Zainzinger
smtp
Veröffentlicht von: 2001-11-20 19:04


On 2001-11-20 18:51, biagamasta wrote:
2 fragen:
was ist ein "Bürgermeastro"?
wo ist bild 622?
1. Ein Bürgermaestro mit tippfehler.
2. Ich weiß nicht, wovon Du sprichst.
(tp)
biagamasta
Veröffentlicht von: 2001-11-20 19:36


2. Ich weiß nicht, wovon Du sprichst.
da die bilder irgendwie durchnumeriert sind, ist mir aufgefallen, dass offensichtlich eines fehlt. oder mir geloescht wurden.
Frau REINER?!?!?!?
-----------------
lg, Harald J. Zainzinger
smtp
Veröffentlicht von: 2001-11-21 08:55


On 2001-11-20 19:36, biagamasta wrote:
da die bilder irgendwie durchnumeriert sind, ist mir aufgefallen, dass
offensichtlich eines fehlt. oder mir geloescht wurden. Frau REINER?!?!?!?
Ich glaube nicht, dass frau Reiner am entschwinden eines fotos schuld sein könnte. Ich glaube eher, dass sich eines unserer lieben kleinen schwarzen löcher justament an einer bestimmten stelle Deiner zip-disk oder meiner festplatte einfand und dort für verschluckungen sorgte.
(tp)
Hubert
Veröffentlicht von: 2001-11-21 10:25


On 2001-11-21 08:55, smtp wrote:
Ich glaube eher, dass sich eines unserer lieben kleinen schwarzen löcher justament an einer bestimmten stelle Deiner zip-disk oder meiner festplatte einfand und dort für verschluckungen sorgte.
Wenn du das Loch noch hast, kannst du es mir bitte bringen? (Aber Vorsicht beim Anfassen! Nimm lieber eine Lochzange, denn ein Finger ist schnell weg!) Ich sammle nämlich alle schwarzen Löcher, die damals bei der Paragon-Katastrofe entstanden sind. Ich hatte übrigens schon 5 dieser Dinger. Als ich das sechste fand (es befand sich an der Spitze eines alten Sockens und war gerade dabei sich das ganze Stück einverleiben) habe ich es irrtümlich nicht in meine Sammlung gegeben, sondern die Sammlung ins Loch, und jetzt ist sie leider weg.
Liebe Grüße
Hubert
annegret
Veröffentlicht von: 2001-11-21 12:03


On 2001-11-21 08:55, smtp wrote:
Ich glaube eher, dass sich eines unserer lieben kleinen schwarzen löcher justament an einer bestimmten stelle Deiner zip-disk oder meiner festplatte einfand und dort für verschluckungen sorgte.
es ist zwar wirklich schade um die 8 verschwundenen gasometer, aber seit heute weiss ich es: ich LIEBE diese kleinen schwarzen löcher!!
annegret (nicht zu verwechseln mit "frau reiner")
Autor Hinweise zu wissenschaftlichem Phänomen gesucht
Andi
Geschrieben von andreas-redaktion am Sonntag, November 25 @ 01:57:58 CET (3 gelesen)

Während eines Vorfalls im Gasometer kam es am 24. November 2001 zu einem physikalischen Zwischenfall, dessen gesamtes Ausmaß noch nicht abgesehen werden kann. Dabei sind in einem geheimen Labor mehrere plötzlich unterschiedliche Gegenstände aufgetaucht. Es besteht der dringende Verdacht, dass auch es auch an anderen Stellen in den Gasometern, oder in deren unmittelbarer Nähe zu ungewöhlichen Vorgängen kam.
Um die aktive Mithilfe dringend wird gebeten!
(Mehr Informationen entnimmt man aus dem Posting von Hubert.) Hubert hat den Vorfall in Worten zusammengefasst und im Forum hier gepostet. (Für den Beitrag hier klicken)
Anmerkung: Der GGGGDS baut heute ganz geheim um 15 Uhr seine mobile Einheit beim Bortolotti auf. Siehe dazu der Artikel "Bortolotti" weiter unten.
Autor schwarzes Loch entleert!



Wie bereits an anderer Stelle beschrieben wurde (siehe Gelände um die Gasometer rundherum - "Parkplätze"), wurden im Jahre 1907 acht der zwölf Gasometer ein Opfer jenes Ereignisses, das als "Paragon-Katastrophe" in die Geschichte einging. (Wenig später wurde dieses Ereignis wieder aus der Geschichte gestrichen)
Im oben erwähnten Bericht habe ich beschrieben, dass damals zwei Typen von schwarzen Löchern entstanden sind:
Vom Typ I ist genau ein Exemplar entstanden, welches mehrere Gebäude der Guglgasse verschlugen hat, darunter die bereits erwähnten acht Gasometer. Dieses Loch wurde in der Saragossa-See versenkt, und machte später noch auf sich aufmerksam, als ihm einige Schiffe und Flugzeuge zu nahe kamen (In der einschlägigen Literatur als "Bermudadreieck" beschrieben)
Vom Typ II sind wesentlich mehr Exemplare entstanden. Die genaue Anzahl ist unbekannt. seriöse Schätzungen geben 130 Exemplare als Untergrenze an. Den selben Quellen zufolge liegt die maximale Anzahl bei rund 4,5 Billionen Exemplaren, wovon jedoch die meisten kleiner als ein Pantoffeltierchen wären.
Das größte Typ-II-Loch enthielt übrigens einen Teil der Halle 2 der K&K physikalisch-technischen Versuchsanstalt der Stadt Wien, und zwar jenen Teil, dessen Eingang in der Guglgasse 25 lag. 1992 fand eine spontane Selbstentleerung dieses Lochs statt, worauf die verschwundene Halle wieder rematerialisierte, und zwar nicht weit entfernt von jener Stelle, wo die Halle zuvor gestanden hat. Die Halle in der Guglgasse 25 wurde wenig später von der Fa.Haberkorn gekauft und für ihrer eigenen Zwecke verwendet.

Wichtig an diesem Ereignis waren dabei zwei Erkenntnise. Nämlich:
a) Es können spontane Selbstentleerungen stattfinden, und ...
b) der Inhalt rematerialisiert im Umkreis von weniger als 1500 Meter vom Ursprungsort.

Soweit die Vorgeschichte!
Wie aufmerksame Leser des Gasometer-Forums wissen (Fotos vom ersten Ganslessen) tauche vor wenigen Tagen ein weiteres Typ-II-Loch auf, das für das Verschwinden einiger Fotografien von einer Homepage sorgte (http://www.smtp.at/gasometer/ganslessen_20011117/) Der Inhaber der Homepage, Hr. SmTP war so nett, mir dieses Loch für Forschungszwecke bereitzustellen.
In Zusammenarbeit mit einer Gesellschaft, die um Diskretion gebeten hat, wurde versucht, unter Einstz quantenpysikaler Methoden, den Inhalt des Lochs zu ergründen. Die Mitarbeiter jenes Institus waren zuerst der Meinung, es enthielte mehrere Kubikmeter Luft, zwölf Flaschen Weizenbier und einen kaputten Haarfön. Als ich sie dann aber mit dem Verschwinden der genannten Fotografien konfrontierte, zogen Sie sich für weitere Experimente zurück, um genauere Resultate zu erzielen.
Vor etwa 30 Minten erreichte mich dann ein Anruf eines zerknirschten Mitarbeiters: Während ich beim Barbanek saß und mit meinen Nachbarn eine paar köstliche Gänse verspeiste, fürten die Untersuchungen am schwarzen Loch zu einer Destabilisierung desselben.
In einer angeblich überraschend unspektakulären Reaktion kam es zu einer Entleerung des Lochs. Folgende Gegenstände rematerialisierten im Labor: Ein kaputter Fön, drei Flaschen Weizenbier und 23 Nadeln eines Nadelbaums. - Keine Spur von den Fotografien. Vor allem das Fehlen der Fotos und die seltsamen Baumnadeln ließen uns vermuten, dass nicht nur im Labor Gegenstände rematerialisiert sein mussten, sondern auch an ganz anderen Stellen. Aufgrund der Größe des Lochs konnten wir abschätzen, dass im Umkreis von nur 300 Meter mehrere Fotos, mindestens 1 Nadelbaum (vermutlich eine Silbertanne), ein Stahltür und 3 freie Parkplätze aufgetaucht sein müssen.
Um sachdienliche Hinweise wird gebeten!
Die genannten Gegenstände müssten am 24.11.2001 gegen 22:00 Uhr aufgetaucht sein. Einer der Mitarbeiter im Labor war der Meinung, dass die aufgetauchten Fotos möglicherweise gar nicht mit jenen identisch sind, die vor wenigen Tagen verschwunden sind. Er gebrauchte dabei den Begriff "alternativreale photoelektrische Kondensation". Soviel ich verstanden habe, wollte er damit ausdrücken, dass möglicher einige der aufgetauchten Gegenstände auf den aufgetauchten Fotos zu sehen wären, aber in Szenen, die in einer anderen Realitätsebene liegen.
Also bitte:
Wenn jemand eine Tür findet, die irgendwie nicht dort hingehört wo sie gerade ist, oder seltsame Fotos mit irrealen Szenen, plötzlich aufgetauchte Nadelbäume, und auffällig viele freie Parkplätze, dann meldet das bitte hier in diesem Forum!
Liebe Grüße
Hubert
Andi
Veröffentlicht von: 2001-11-25 02:02

Sämtliche Kriminal- und Geheimdienste haben sich der Sache bereits angenommen. Hinweise bitte zu dem Fall hier im Forum oder per E-Mail an eine der folgenden Stellen schreiben:
ggggds@gasometer.cc [1]
kripo@gasometer.cc
fbi@gasometer.cc
cia@gasometer.cc
bka@gasometer.cc
kgb@gasometer.cc
interpol@gasometer.cc
europol@gasometer.cc [2]
Gruss
Andi, im Namen des GGGGDS [1]
[1] GanzGeheimerGasometerGeheimdienstService
[2] Ist erst voraussichtlich ab 2005 erreichbar.
Andreas Pöschek
Betreiber der Gasometer Community
biagamasta
Veröffentlicht von: 2001-11-25 09:47

Erste indizien ueber ein astrophysikalisch-quantenelektrodynamisches phänomen der seltensten art sind indes aus dem südlichen waldviertel eingetroffen: in der oben abgebildeten zuchtstaette fuer biologische forestale elemente ist voellig ploetzlich und unerwartet eine blaufichte -- offensichtlich in einem schwarzen loch --verschwunden. wie geruechteweise aus gggds-kreisen verlautbart wurde, soll der sammlung eines physikalischen gasometer-literaten ein schwarzes loch des typus II abhanden gekommen sein. moeglicherweise duerfte eine lecke gummidichtung jenes rexglases, in welchem das schwarze loch verwahrt wurde, zu dieser katastrophe gefuehrt haben. unklar ist bis dato, wo das schwarze loch geblieben ist, und ob es den angesprochenen baum wieder ausspucken wird. sachdienliche hinweise werden gerne vom ggggds entgegengenommen und moeglicherweise bei einer feierlichkeit in einem der koeniglichen gaerten des gasometers D mit einem stueck guglguglhupf (guglgassenguglhupf) belohnt.
-----------------
lg, Harald J. Zainzinger
annegret
Veröffentlicht von: 2001-11-25 12:35

ob all die o.a. phänomene im zusammenhang damit stehen, dass manchen bewohnerinnen des gasometer d seit heute nacht einfach "die worte fehlen" (vielleicht ein neuer typus des schwarzen lochs??) muss ebenfalls noch geklärt werden.
eines ist jedoch klar: die nacht des 24. november 2001 wird - in ihren details wohl nie ganz geklärt - in die geschichte als "blaufichten-nacht" eingehen, von der wohl noch unsere kindes-kinder erzählen werden ... (und vielleicht auch ich, wenn ich meine worte wieder gefunden habe).
annegret (sprachlos)
Autor In Nachbars Garten ...
Judith
Veröffentlicht von: 2001-12-07 08:25

Gestern als ich spät abends nach Hause kam, ging ich auf meine Loggia und rauchte genüßlich meine Gute-Nacht-Zigarette. Ich blickte dabei in Nachbars Garten um mir den Schnee anzusehen und erblickte einen angezuckerten Weihnachtsbaum mit Lichterketter. Der Anblick war wunderschön bzw. ist wunderschön, da er sicherlich täglich so schön strahlen wird.
Ich danke dem Schwarzen Loch, dass es einen Weihnachtsbaum in meines Nachbars Garten stellte, und meiner Nachbarin Annegret für diesen weihnachtlichen Anblick.
a urigs Zwickabussal
Judith
annegret
Veröffentlicht von: 2001-12-07 17:13

On 2001-12-07 08:25, Judith wrote:
Ich danke dem Schwarzen Loch, dass es einen Weihnachtsbaum in meines Nachbars Garten stellte, und meiner Nachbarin Annegret für diesen weihnachtlichen Anblick.

liebe judith,
ich freu mich sehr, dass dir mein bäumchen so gut gefällt, aber hast du vielleicht auch den kleinen syßen gasozwerg mit seinem schneehäubchen gesehen? ich hoffe nur, die nachbarn rundherum denken nicht, dass ich ihnen den anblick meines schönsten-weihnachtsbaum-von-allen im erleuchteten zustand nicht gönne. hab nur beim kauf meiner (ersten!) lichterkette die grösse meines "bäumchens" komplett unterschätzt - deshalb ist er des nächtens etwas "einseitig" erhellt.
danken musst du mir wirklich nicht! ich kanns ja selbst heut noch nicht fassen, wie ich zu der ehre gekommen bin, dass das schwarze loch gerade mich aussucht hat!
leider ist die winterliche stimmung von gestern heute schon wieder passé. aber 1. hab ich den besten weihnachtsbaum-fotografen-von-allen, der das ganze bildlich festgehalten hat und 2. geb ich die hoffnung nicht auf, dass ich in kürze neben meinem baum einen richtig grossen ersten gasometer-schneemann bauen kann.
alles liebe
annegret
Günther
Veröffentlicht von: 2001-12-07 22:32

Quote:
syßen

man beachte die wyrzige Schreibweise!
Guenther
Heidi
Veröffentlicht von: 2001-12-08 09:15
die Begeisterung ist auch auf unserer Seite des Gartens grenzenlos, heidi
smtp
Veröffentlicht von: 2001-12-11 05:27

On 2001-12-07 22:32, Gynther wrote:
syßen
man beachte die wyrzige Schreibweise!

Geboren aus der Idee, dem Worte "wyrzig" durch eine geringfygige Änderung der Schreibweise eine besondere Wyrze angedeyhen zu lassen, etablierte sich tatsächlich (c) alsbald die Yberzeugung, dem ungeliebtesten Buchstaben der deutschen Sprache - eben dem Ypsilon - mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.
Nichts lag also näher, als einen dieser schrecklichen Umlaute, die beim schriftlichen Verkehr ohnehin nur zu Unfällen fyhren und schreibflusshemmend auch keinen ästhetischen Mehrwert im Schriftbild bringen, durch den neuen Modebuchstaben zu ersetzen - die Initiative "Rettet das Ypsilon" ward geboren.
Das Ypsilon hat auch vieldimensionale Vorteile: Die kraftvolle Unterlänge strotzt vor Potenz, gleichzeitig ist es vorbehaltlos nach oben fyr alles Neue offen - nicht so wie gewisse Weicheibuchstaben, die sich durch Punkte oder gar horizontale Striche verschlossen geben!
Ausgehend von einem kleinen schriftlichen Widerstandsnest wird also das Ypsilon seinen Siegeszug antreten - zuerst in der Guglgasse, dann in Simmering und bald schon in der ganzen Welt.
(tp/gd)
Dieses Posting widmet euch ein akuter Anfall von Insomnie
Jutza
Veröffentlicht von: 2001-12-11 08:45

Quote:
(wyrzige Erklärung woher dieser Y Trend in der Guglgasse wohl kommt)
"...Dieses Posting widmet euch ein akuter Anfall von Insomnie..."

+ Anfall von Schlaflosigkeit...
cu YYYU
Jutza



© Annegret Reiner Juli 2002