Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Speicherstadt (auf Eichenpfählen) gebaut um im dortigen Freihafengebiet Importgüter zollfrei lagern, veredeln und verarbeiten zu können. Hinter den malerischen Backsteinfassaden wurde früher Kaffee, Kakao und Gewürze und vieles mehr gelagert; heute ist die Speicherstadt der weltweit bedeutendste Handelsplatz für Orientteppiche. Die dicken frostsicheren Wände boten und bieten damals wie heute ideale Speicherbedingungen. Die direkte Anbindung der Speicher ans Wasser (die sogenannten Fleete) werden heute nicht mehr genutzt, im Unterschied zu den flaschenzugsähnlichen Aufzugsvorrichtungen, welche nicht nur dem Teppich- sondern auch dem praktischen Mülltransport dienen.
Aber auch kulturell hat die Speicherstadt einiges zu bieten: Wir schärften unseren Geruchssinn im Gewürzmuseum, wo wir an sehr vielen ausgestellten Gewürzen rochen und die Mutigen unter uns auch einige davon probiert haben.
Abends schärften wir dann unseren »Lachsinn« im Varieté Kehrwieder, wo wir - unterwegs im China Express - auf Bauchredner, Gummimenschen und Artisten aller Art trafen.
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